Wenn Ihr plant, Eure Musik auf CD pressen zu lassen, dann gibt es
einiges zu beachten.
Wenn ihr die CDs über NewTone machen lasst, bieten wir in vielen Bereichen
praktische Unterstützung an.
"Das wichtigste vorab, unsere aktuellen Preise ."
Ganz am Anfang stehen die Aufnahmen der Musik. Für eine professionelle
CD sollte man sicherlich ein Studio
nutzen, wie z.B. das Traveller Studio in Halle/Westfalen, mit
dem wir eng zusammen arbeiten (Tel. 05201-878800). Aber auch jede andere
Aufnahme kann natürlich auf CD gepresst werden.
Wir brauchen für die Pressung lediglich ein Master, was heute normalerweise
eine Master-CD ist.
Hiervon wird ein CD-Check gemacht, der (rein technisch) die Qualität der
Master-CD überprüft. (Auf Heimcomputern selbstgebrannte CDs haben manchmal
Mängel, die der "normale" CD-Spieler nicht merkt).
Ist die Qualität ok, wird ein Glasmaster gemacht, und davon die Kopien.
(Diese Kosten fallen bei einer Nachpressung weg).
Besonders wichtig sind die GEMA-Gebühren. Ein Tonträger
ist dann GEMA-pflichtig, wenn mindestens ein GEMA-pflichtiger Song auf der
CD enthalten ist. In diesem Fall muß für jeden dieser Tonträger eine Gebühr
an die GEMA entrichtet werden. Die Gebühr wird anhand der lizenzpflichtigen
Spielminuten, dem Verkaufspreis und dem Verwendungszweck errechnet.
Als vereinfachte Faustregel sollte man ca. 10% vom Verkaufspreis rechnen,
wobei die Mindestgebühr für eine Maxi 0,32€ und für eine Longplay-CD 0,78€ ist. Dies sollte man in die Kalkulation der Preise unbedingt mit
einbeziehen.
Wenn ihr Eure Lieder bei der GEMA ordentlich angemeldet habt, bekommt ihr
einen Großteil des Geldes zurück; leider kann das u.U. über ein Jahr
dauern.
Da der Aufwand für die GEMA-Abwicklung sehr hoch ist, bieten wir gegen eine
einmalige Bearbeitungsgebühr von 49,-€ an, diesen Papierkram für Euch zu
erledigen.
Für eine Anmeldung bei der GEMA benötigen wir den Meldebogen für
Tonträgerherstellung, den wir Euch rechtzeitig zuschicken.
Wie soll nun eigentlich das Cover aussehen?
Bevor Ihr damit anfangt, solltet ihr ein paar Grundlagen auf jeden Fall
beachten. Der Käufer will wissen, was er kauft. Und von wem. Daher sind
einige Infos auf dem Cover für ihn wichtig :
Die Band : Natürlich ist der Name wichtig, und der sollte groß
und sichtbar auf dem Cover sein; mindestens genauso wichtig ist aber ein
gutes !!! Photo der Band. Denn der Käufer will ja auch sehen, wer da spielt
! Gibt es noch mehrere Photos, oder auch weitere Infos, freut das den
Käufer noch mehr.
Die Songs : Sie sollen nicht nur nur auf der CD, sondern vor
allem auf dem Cover aufgelistet sein, denn die CD liegt ja im Player. Und
dann auch gerne nummeriert, das man beim „zappen“ gleich zu seinem
Lieblingslied kommt. Länge der Songs, Komponisten etc. kann durchaus sehr
informativ sein, ist aber kein Muss.
Texte : Oft macht es dem Hörer Spaß, die Texte beim hören mit
zu verfolgen. Sind sie auf dem Cover abgedruckt, wird das Cover zum Buch
und unterscheidet sich ganz wesentlich von „anonymen“ Downloads!
Infos : Ganz wichtig, denn ohne passende Adresse (am besten mit
E-Mail-Adresse) und Homepage wird kaum jemand mit Euch Kontakt aufnehmen,
egal ob Fan, Journalist oder großer Plattenboss.
Gerade in Zeiten von billigen Downloads aus dem Internet bekommt das
Cover einen ganz neuen Stellenwert. Umso besser, informativer und
interessanter, umso mehr Grund, diese CD zu kaufen. Denn die CD brennen
kann jeder in 2 Sekunden; um ein aufwendiges 4-Farb-Cover zu kopieren, muss
man schon viel Arbeit investieren.
Wenn Ihr diese Grundregeln beachtet habt, kann es losgehen.
Schon aus Kostengründen entwerfen die meisten Bands ihr CD-Cover selbst.
Mit etwas Geschick ist das am Computer auch durchaus möglich.
Zu dem Design der CD gehört
-
die CD selber,
-
die Rückseite ( Inlaycard , Karte, die hinten in die Jewelbox / Plastikhülle ) eingelegt
wird,
-
das Cover
(Booklet) , das meistens 4-seitig oder 8-seitig ist
.
Weitere Formate wie Maxi-CD, Papp-Cover oder Stecktaschen
sind auf Anfarge natürlich auch möglich.. Bei allen Formaten: Achtet bitte
genau auf die drucktechnischen Anforderungen .Gerne können
wir auch fertige PDF
Dateien verwenden. Nur wenn die Dateien 100% unseren
Anforderungen entsprechen, können sie problemlos (und ohne Zeitverzögerung
und Folgekosten!) gedruckt werden.
Und dann gibt es noch weitere Dinge, die in einem CD-Cover nicht fehlen
dürfen. So muss das vorgeschriebene Zeichen
für Compact Disc abgedruckt sein, eine Katalog- bzw.
Bestellnummer (die wir für jede CD mitteilen) sollte auf Booklet, Inlay und
CD vermerkt werden. Zudem muss eine GEMA-pflichtige
CD entsprechend gekennzeichnet sein. Außerdem findet man in
der Regel die Label-Code-Nummer und
die Urheberrechtsangaben (C) und (P) auf Cover und CD.
Der oben erwähnte Label-Code besteht aus einer vierstellige
Nummernkombination, die von der "Gesellschaft zur Verwertung von
Leistungschutzrechten" (GVL) an Tonträgerhersteller und
Produktionsfirmen verergeben wird. Er dient der EDV-gerechten Ermittlung
der Sendeminuten eines Labels in Funk und Fernsehen. Die Rundfunkanstalten
benutzen den Label-Code in ihren Sendeberichten zur Verrechnung der
Lizenzen mit der GVL.
Es ist zwar grundsätzlich nicht nötig, aber von großem Vorteil, wenn Eure
CD mit einer solchen Label-Code-Nummer versehen ist, denn mit ihr gilt das
Senderecht für Rundfunkanstalten als erteilt. Es ist durchaus möglich, daß
eine CD nicht im Radio gesendet wird, nur weil sie keinen Label-Code hat.
Dies liegt daran, daß ohne den Code mit jedem Sender ein Sendevertrag
abgeschlossen werden sollte. Somit stehen bei CDs ohne Label-Code oft
einige bürokratische Hürden im Weg.
Wenn jetzt noch weiter Fragen sind, ruft an oder schickt uns eine Email
.
(Preise freibleibend incl. der gestzlichen MWSt.) |